Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Indem Sie sich fort- und weiterbilden, können Sie sich für Ihre berufliche Zukunft vorbereiten, denn wie schon in den Sprüchen Salamons geschrieben steht:

„Wohl dem Menschen, der Weisheit erlangt und dem Menschen, der Einsicht gewinnt! Denn es ist besser, sie zu erwerben, als Silber, und ihr Ertrag ist besser als Gold“. (Kap. 3,14)

Mit der Vielzahl von Angeboten können die Anbietenden Ihnen zwar nicht die Möglichkeit eröffnen, „Silber zu erwerben“, aber sie möchten Sie dazu ermuntern, die „Weisheit“ in Form von Fort- und Weiterbildung zu erlangen.

Unter www.kirche-bildet.de können verschiedene Angebote der Nordelbischen Kirche eingesehen werden. Sie haben dort die Möglichkeit, sich direkt online anzumelden und die Homepage der Veranstalter aufzurufen.

 

Fortbildungsgesetz

Kirchengesetz über die Fortbildung in der Nordelbischen Evangelisch - Lutherischen Kirche [lesen]  

Kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Rechtsverordnung über die Fortbildung haupt- und nebenberuflicher kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter [lesen]   Richtlinien für die Zusatzausbildung im kirchlichen Dienst [lesen]   Rechtsverordnung über die Fortbildung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern [lesen]  

Bildungsurlaub in Schleswig-Holstein

Das Schleswig-Holsteinische Bildungsfreistellungs- und Qualifizierungsgesetz ist sehr arbeitnehmerfreundlich. Anerkannt werden Bildungsveranstaltungen, die der beruflichen, politischen und allgemeinen Weiterbildung dienen. Allerdings kann der Bildungsurlaub nur in Ausnahmefällen angespart und ins folgende Kalenderjahr übertragen werden. Das ist dann der Fall, wenn die Weiterbildungsveranstaltung in Blöcken organisiert ist. In der Regel müssen jedes Jahr die fünf Tage genommen werden, anderenfalls verfallen sie.

Der Arbeitgeber hat nicht das Recht, vom Arbeitnehmer Unterlagen über die Weiterbildungsveranstaltungen zu fordern. Für den Arbeitnehmer ist es ausreichend - im Gegensatz zu den Regelungen anderer Ländergesetze über Weiterbildung bzw. Bildungsurlaub - seinen Chef sechs Wochen vor dem Termin die Weiterbildungsveranstaltung unter Nennung der Anerkennungsnummer des zuständigen Ministeriums seine Teilnahmeabsicht mitzuteilen. Normalerweise darf ihm der Arbeitgeber die Teilnahme nicht verweigern - es sei denn, betriebliche Belange oder Urlaubsanträge anderer Mitarbeiter stehen dem Bildungsurlaub entgegen. Der Arbeitgeber muss dies dem Arbeitnehmer sofort mitteilen. Eine "Schamfrist" wie in anderen Ländergesetzen gibt es nicht.