Diakonische Werke als Vorreiter des zukünftigen Kirchenkreises Schleswig-Flensburg

Das Führungsteam der Diakonischen Werke Ernst-Otto Löwenstrom (li) und Pastor Thomas Nolte.

Das Diakonische Werk des künftigen Kirchenkreises Schleswig-Flensburg ist seiner Zeit voraus: Bereits zum 1. April 2008 haben die Kirchenkreise Flensburg und Schleswig Pastor Thomas Nolte zum Diakoniepastor für zwei der drei fusionierenden Kirchenkreise ernannt – für Schleswig und für Flensburg. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Diakonischen Werkes in Angeln, Ernst-Otto Löwenstrom, bildet Pastor Thomas Nolte nun das Führungsteam der Diakonischen Werke der Kirchenkreise Angeln, Flensburg und Schleswig und nach der Fusion dann im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg. Ernst-Otto Löwenstrom übernimmt die betriebswirtschaftliche, Pastor Nolte die geistliche Leitung - und gemeinsam führen sie die drei Diakonischen Werke in die Fusion. In einem festlichen Gottesdienst in der Schleswiger Dreifaltigkeitskirche ist Pastor Thomas Nolte am Sonntag, dem 20. April 2008 in sein Amt als Diakoniepastor eingeführt worden. Ernst-Otto Löwenstrom wurde im gleichen Gottesdienst gesegnet.

Gemeinsam treten wir als geschäftsführendes Team dafür ein, materielle Armut zu lindern – aber wir wollen uns auch dafür einsetzen, dass die seelische Armut aufgefangen wird und dass alle Menschen in Würde leben können – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Situation und ihrem materiellen Besitz “, so Pastor Thomas Nolte. Ziel ist es für die beiden, die diakonischen Angebote im künftigen Kirchenkreis Schleswig-Flensburg nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern möglichst auch auszubauen, denn der Bedarf an Unterstützung und an Beratung wird immer höher und die Fragestellungen werden komplexer.

Und noch etwas liegt den beiden Geschäftsführern am Herzen: die Fusion der drei diakonischen Werke gut und konstruktiv zu gestalten. Dazu Ernst-Otto Löwenstrom: „Zwar verändern sich gesetzliche und andere Rahmenbedingungen ständig, aber es bleibt an allen drei Standorten in Schleswig, Flensburg und Süderbrarup unser Auftrag, Menschen die Liebe Gottes durch Annahme und Wertschätzung erfahrbar werden zu lassen, indem wir sie in schwierigen Lebenssituationen begleiten und ihre Fähigkeiten stärken. Wenn wir gut und konstruktiv zusammen wachsen und arbeiten, werden wir diesen diakonischen Auftrag in Schleswig-Flensburg erfüllen.“

Der Weg dafür ist geebnet und die ersten Schritte sind getan. „Es ist wegweisend, dass es im Diakonischen Werk schon jetzt eine gemeinsame Führungsspitze gibt“, so Pröpstin Carmen Rahlf. „Es hat damit eine Vorreiterrolle in der Fusion der Kirchenkreise Flensburg, Angeln und Schleswig.“