Arbeitsschutzausschuss (ASA)
Der Arbeitsschutzausschuss hat die Aufgabe, Anliegen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beraten. Der Arbeitsschutzausschuss tritt mindestens einmal vierteljährlich zusammen.

Der Arbeitsschutzausschuss (ASA) ist ein Kommunikationsforum, in dem unterschiedliche Funktionsträger eines Unternehmens Arbeitsschutzthemen erörtern, Maßnahmen beraten und Entscheidungen vorbereiten. Der Hauptnutzen eines effektiven ASA ist der ungestörte Betriebsablauf. Seine Effizienz hängt wesentlich von der betrieblichen Kommunikationskultur ab. Je besser betriebliche Entscheider und Arbeitsschutz-Experten sich austauschen, desto reibungsloser gelingt die Umsetzung von Arbeitsschutzzielen in der täglichen Praxis.
Nach § 11 ASiG setzt sich der Arbeitsschutzausschusses aus folgenden Mitgliedern zusammen:
- dem Arbeitgeber oder einem von ihm Beauftragten
- Fachkräften für Arbeitssicherheit
- Betriebsärzten
- Sicherheitsbeauftragten nach § 22 des SGB VII
- zwei vom Betriebsrat (bzw. im öffentlichen Dienst vom Personalrat / bei Kirchens von der Mitarbeitervertretung) bestimmten Betriebsratsmitgliedern
- Fallweise Experten und Verantwortlichen aus den betrachteten Betriebsbereichen.

Nach § 95 Abs. 4 SGB IX hat die Schwerbehindertenvertretung das Recht, an allen Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses beratend teilzunehmen. Sie ist daher zu allen Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses einzuladen.