Aufgaben der Mitarbeitervertretung

Die Mitarbeitervertretung soll insbesondere dafür eintreten, dass die arbeits-, sozial- und dienstrechtlichen Bestimmungen, Vereinbarungen und Anordnungen eingehalten werden. Sie soll Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und des betrieblichen Umweltschutzes fördern. So steht es in § 35 MVG-EKD.

Aus diesem Grund nimmt die Mitarbeitervertretung an Begehungen durch Berufsgenossen-schaften oder der Fachkraft für Arbeitssicherheit teil. Nach Ablauf der festgesetzten Rückmeldefristen fragt die Mitarbeitervertretung bei Dienststellenleitungen an, ob die festgestellten Mängel aus den Begehungsberichten abgestellt wurden, bzw. wie der Stand ist. In der Regel erhalten wir in angemessener Frist Antworten, bei einigen Dienststellen stoßen wir auf Widerstand.
Vielen Kirchengemeinderäten ist nicht bewusst, dass sie in ihrem Ehrenamt einen Betrieb leiten und damit in der Pflicht sind, sich unter Anderem um Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit zu kümmern. Im Fall eines Unfalles trägt der oder die Vorsitzende des KGR die unternehmerische Haftung, evtl. sogar persönliche Haftung.

In unserem Kirchenkreis sind drei Berufsgenossenschaften zuständig:
für Kirchengemeinden und Verwaltung die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG),
für Friedhöfe die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)
für Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASi) ist Michael Groß vom Landeskirchenamt in Kiel, Betriebsärztin ist Birgit Seemann vom BAD.